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12. Mai 2015

Aufgabenverwaltung fünfmal besser - ohne Technik

Es gibt Ratschläge, die die Brücke zwischen dem 'Sinn des Lebens' und der alltäglichen Aufgabenverwaltung schlagen. Um die soll es in diesem Beitrag gehen. Ganz im Sinne einer Brücke, die verbindet, aber auch den Bruch markiert zwischen dem Gegenstand dieses Blogs und allem anderen.
Wimpole Estate (NT) 12-05-2012 von Karin Roe lizenziert nach CC BY 2.0

Dafür knüpfe ich an dem hervorragenden "6 Things The Most Productive People Do Every Day" an. Seine Aussagen decken sich weitgehend mit meinen Erfahrungen. 


Überblick hilft 

In den vielen verantwortungsvollen Positionen ist es eine gefährliche Illusion, auch nur das abzuarbeiten zu können, was sinnvoll erscheint. Dadurch ließe man sich fremd bestimmen und überfordern. Das erzeugt meistens Angst. Um diese Angst zu beherrschen und produktiv arbeiten zu können, hilft es den meisten Menschen den Überblick zu behalten. Für mich liegt darin der Hauptnutzen eines Zeitmanagementsystems: ein Werkzeug für mehr Kontrolle über das eigene Leben.

Was wichtig ist

Aber das beste Werkzeug kann nutzlos sein, wenn man nicht weiß was man damit erreichen will. Das können abstrakt "die eigenen Wertvorstellungen" sein oder konkret "spätestens 18:30 daheim für meine Familie da sein". Wie konkret es ist macht höchstens für die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung einen Unterschied. So oder so muss das der Maßstab sein, was wichtig ist und was liegen bleibt.


Ich kann am besten

Für diesen Maßstab hilft es auch zu überlegen was man besser als andere kann. Einfach gesagt: ich bin der einzige Vater meiner Söhne, aber mögliche Probleme in einem Datenbestand recherchieren, das können auch andere. 


Dringend ist nicht immer wichtig

Es erstaunt mich immer wieder, wie schwer es fällt die wichtigen Dinge nicht mit den dringenden durcheinander zu bringen. Wir neigen dazu dem Dringenden einen großen Einfluss auf unser Leben (= wichtig) zuzugestehen. Oft ist der Einfluss nicht so groß. 
Fjord View von Thomas Frost Jensen lizenziert nach CC BY 2.0

Gewohnheiten sind wichtig

Beim neu planen von Aufgaben zu überdenken, wie wichtig sie wirklich sind, fördert die eigene Klarheit. Ohne diese und andere Gewohnheiten kann die beste Technik wertlos sein. Einfach weil sie ungenutzt 'in der Ecke verstaubt'. Zum Glück kann die Technik hier auch helfen. Ich richte mir in schwierigen Fällen gerne Alarme im Kalender ein, die mich an die noch-nicht-Gewohnheit erinnern. 


Und dann weiter

Das waren meine persönlichen Anknüpfungspunkte für erfolgreiches Zeitmanagement. Das konkrete Was und Wie muss zu einem selbst passen. Ist man diszipliniert, leicht ablenkbar, chaotisch, ...? Welche Hard- und Software ist vorgegeben? Mit welchen menschlichen und organisatorischen Einflüssen muss man sonst noch klar kommen? All das werde ich im Weiteren zu berücksichtigen versuchen. Messen Sie mich daran! Ich bin auf Ihre Reaktionen gespannt. 

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